Festschrift 2010


Liebe Freunde und Interessierte,

wir feiern in diesem Jahr das 50jährige Bestehen der Heinrich-Seliger-Schule in Ffm-Dornbusch. Aus diesem Grund möchte ich gerne einen Rückblick auf die letzten 21 Jahre richten, denn so lange bin ich bereits Mitglied dieser Schulgemeinde!

Im Jahr 1989 wurde mein ältester Sohn Daniel eingeschult. Wie alle berufstätigen Mütter begann für mich die Suche nach einem Betreuungsplatz, den ich dann im Hort in der Fritz-Tarnow-Straße fand. Leider hatten nicht alle Mütter so viel Glück wie ich! Daher gründete sich im Jahr 1990 eine Elterninitiative, die gemeinsam mit Stadtschulamt und der damaligen Schulleitung unter Federführung des Fördervereins eine Betreuungsgruppe in einem Klassenraum ins Leben rief.

1991 zeichnete sich dann ab, dass hier etwas Größeres entsteht, welches professionelles Management benötigt. Der ehemalige Schulleiter Herr Mutz, der mich als „Personalerin“ kannte, fragte bei mir an, ob ich diese Einrichtung verwalten könne. Da ich damals gerade mit meinem zweiten Sohn in Erziehungsurlaub ging, hatte ich die Kapazität. Außerdem fand ich, dass eine solche Initiative unterstützenswert ist!

Die Notwendigkeit der Einrichtung, die bald als Hort anerkannt wurde, zeigt das Wachstum der betreuten Kindergruppe: gestartet mit 12 Kindern, waren im SJ 1997/98 bereits 25 Kinder im Schulhort. Auf Bitte des Stadtschulamtes wurde zu diesem Zeitpunkt die Platzzahl auf 30 erhöht. Wir stellten eine 3. Diplom-Pädagogin sowie eine Köchin ein, die unseren Hortkindern seitdem jeden Mittag eine frisch zubereitete schmackhafte Mahlzeit serviert.

Derzeit läuft der vom Stadtschulamt unterstützte Antrag auf dauerhafte Genehmigung als Hort mit 35 Plätzen. Die Aussichten scheinen sehr gut zu sein.

Dennoch, auch 35 Hortplätze sind für eine 4-zügige Grundschule nicht genug. Für weitere Hortplätze fehlt allerdings der Platz, daher gibt es seit dem SJ 2003-04 eine Betreuungsgruppe (hier sind die Anforderungen an Platz und Personal nicht so streng), die mittlerweile auch von bis zu 30 Kindern nach der Schule besucht wird und in den Frühstunden vor dem Unterricht allen Kindern der Schule zur Verfügung steht.

Für mich persönlich ist die vor 19 Jahren übernommene Verantwortung für unsere Einrichtungen zur Berufung geworden. Die Entlastung berufstätiger Eltern durch eine verantwortliche, das Kindeswohl fördernde Betreuung liegt mir am Herzen, dafür setze ich mich mit meinen Ideen bei Schulleitungen, dem Stadtschulamt und Bildungspolitikern ein. Ich danke an dieser Stelle auch demVorstand des Betreuungsvereins der Heinrich-Seliger- und der Wöhlerschule, der aus dem Förderverein der Heinrich-Seliger-Schule hervorging, dass er durch Übernahme der Trägerschaft nicht nur die Betreuung der Grundschüler übernommen hat, sondern auch die pädagogische Mittagsbetreuung incl. Schulsozialarbeit am benachbarten Gymnasium, der Wöhlerschule, die auch von vielen ehemaligen SchülerInnen der „Heini“-Schule besucht wird!

Ihre
Ulrike Neißner, Geschäftsführerin
des Betreuungsvereins der Heinrich-Seliger und der Wöhlerschule


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